Hochtemperatur Wärmepumpen von Ochsner

Die Ochsner Hochtemperatur Baureihe IWWHS ermöglicht die Wärmeerzeugung bis 90 °C Vorlauftemperatur. Sie bieten eine effiziente und leistungsstarke Lösung für industrielle und gewerbliche Anwendungen sowie für Fernwärme. Die robuste Bauweise mit Schraubenverdichtern sorgt für hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit.

Einsatzbereich
Mehrfamilienhäuser, Gewerbe und Industrie, öffentliche Gebäude, Neubau, Sanierung
Wärmequelle
Wasser
Aufstellung
Innenaufstellung
Leistungsbereich
60 kW - 850 kW

Produktdetails

Die Vorteile der Ochnser Wärmepumpe im Überblick:

 

  • Synthetisches Kältemittel
    Sicherheitskältemittel R1234ze, R1233zd oder R513A
  • Hoher Wirkungsgrad
  • Vorlauftemperatur bis 90 °C
  • Ochsner Megatronic SPS Maschinensteuerung
  • Intern zweistufige Schraubenverdichter für grosse Temperaturhübe
  • Robuste Bauweise mit Rohrbündel Wärmetauschern

Klimaprämie

Ersetzen Sie eine fossile Gas- oder Ölheizung durch eine erneuerbare Heizung? Profitieren Sie von attraktiven Förderbeiträgen.

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    Häufig gestellte Fragen?

    Die Wärmepumpe entzieht der Umgebungsluft thermische Energie. Das Kältemittel nimmt diese Wärme im Wärmetauscher (Verdampfer) auf und wird anschliessend im Kompressor verdichtet. Die dabei entstehende Wärme wird über einen weiteren Wärmetauscher für die Heizung und die Warmwasserbereitung genutzt. Im Sommer kann der Kreislauf durch Umkehrungs-Prozess auch zur Kühlung verwendet werden.

    Die Wärmepumpe bezieht die thermische Umwelt Energie aus dem Erdreich mittels Erdsonde oder Grundwasser. Das Kältemittel nimmt diese Wärme im Wärmetauscher (Verdampfer) auf und wird anschliessend im Kompressor verdichtet. Die dabei entstehende Wärme wird über einen weiteren Wärmetauscher für die Heizung und die Warmwasserbereitung genutzt. Im Sommer kann der Kreislauf durch Umkehrungs-Prozess auch zur Kühlung verwendet werden.

    Die Wärmepumpen eignen sich für sowohl als auch und können somit in Neubauten und Altbau-Sanierungsobjekten eingesetzt werden. Mit der neusten Wärmepumpen-Generation können Vorlauftemperaturen bis 70° erreicht werden.

    Es lohnt sich jedoch, ev. die Radiatoren durch neue Radiatoren mit grösserer Heizfläche zu erweitern oder zu ersetzen, um die Effizienz der Wärmepumpe zu erhöhen. Lassen Sie sich von Fachpersonen beraten. Ganz generell sollten energetische Massnahmen, an der Gebäudehülle zur direkten Senkung des Wärmebedarfs und damit zur Reduktion der Vorlauftemperaturen und Effizienzsteigerung der Wärmepumpe, geprüft werden.

    Ja, denn alle unsere Wärmepumpensysteme werden auf die Auslegetemperatur ausgelegt. Einige Unterschiede zwischen den verschiedenen Wärmepumpensystemen gilt es aber zu beachten:

    Luft/Wasser-Wärmepumpen:

    Luft/Wasser-Wärmepumpen haben eine untere Einsatzgrenze (ca. -25°C). Für Heizungsanlagen heisst das, dass die Wärmeleistung bis zur Auslegetemperatur garantiert ist (im Mittelland z.B. bei -7°C). Sinkt die Aussentemperatur unter diese Auslegetemperatur, kann sich die Zusatzheizung automatisch dazuschalten. Statistisch gesehen tritt dieser Fall aber nur höchst selten auf.

    Sole/Wasser-Wärmepumpen:

    Bei Sole/Wasser Wärmepumpen ist die richtige Dimensionierung der Erdwärmesonden wichtig. Die Erdwärme in der Tiefe ist konstant und verändert sich nur minim, auch wenn die oberste Erdschicht gefroren ist.

    Eine Wärmepumpe mit einem COP von 5 benötigt von der gesamten produzierten Energiemenge 1/5 elektrische Energie, 4/5 der Energie wird aus der Umwelt bezogen (Umgebungsluft, Erdsonde, etc.)

    Der COP ist stark abhängig von der Quellentemperatur und der Vorlauftemperatur. Je höher die Quellentemperatur und je tiefer die Vorlauftemperatur, desto höher der COP, resp. die Energieeffizienz.

    In Kombination mit einer PV-Anlage kann der Eigenstromverbrauch erhöht und die Energiekosten reduziert werden.

    Der Schallschutz von Wärmepumpen kann durch bauliche Massnahmen verbessert werden. Am wichtigsten ist die physikalische Entkopplung der Wärmepumpe zu Haus. Rohrleitungen sind ebenfalls physikalisch, mit geeigneten Montagesystemen, zu entkoppeln. Schallschutzhauben oder Schallschutzwände können zudem die Lärmentwicklung deutlich reduzieren.

    Wärmepumpen sind im Grundsatz sehr wartungsarm. Eine Wärmepumpe sollte aber trotzdem nicht vernachlässigt werden. Verschmutzungen am Aussengerät oder auch im Heizkreis, nicht korrekte Einstellungen, falsche Heizkurven, etc., können der Wärmepumpe oder der Effizienz schaden. Daher ist eine Periodische Wartung immer von Vorteil und verlängert die Lebenserwartung.

    Die Kosten für eine Wärmepumpe variieren je nach Typ und Grösse der Anlage. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe kostet für ein Einfamilienhaus der ca. Grösse 150 m² in der Regel zwischen 30.000 und 40.000 CHF, während eine Sole/Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) oft über 40.000 CHF bis 50’000 CHF liegt. Die Installation und zusätzliche Arbeiten wie Bohrungen oder Anschlusskosten beeinflussen den Preis wesentlich.

    Ja, sowohl der Bund als auch die Kantone bieten Förderprogramme, um die Installation von Wärmepumpen zu unterstützen. Die Förderhöhe hängt vom Kanton und der Art der Wärmepumpe ab. Oft gibt es auch steuerliche Vorteile durch Abzüge, die aktuell noch geltende gemacht werden können. Mit dem Nein zum Eigenmietwert wird dies voraussichtlich im Jahr 2028 jedoch fallen. Unsere Verkaufsberater können sie gerne darüber informieren.

    Wärmepumpen haben gegenüber fossilen Brennstoffen wie Oel und Gas niedrige Betriebskosten. Die Betriebskosten sind stark abhängig von den Energiekosten, aber auch eine korrekte hydraulische Einbindung und korrekte Betriebsweise haben ihren Einfluss. In der Schweiz sind Wärmepumpen in der Regel kostengünstig im Betrieb.

    Wärmepumpen bieten viele Vorteile:

    • Umweltfreundlich: Sie nutzen erneuerbare Energiequellen (Luft, Erde, Wasser).
    • Energieeffizient: Hohe Effizienz im Vergleich zu klassischen Heizsystemen.
    • Geringe Betriebs- und Wartungskosten: Deutlich niedriger als bei fossilen Heizsystemen.
    • Lange Lebensdauer: Wärmepumpen haben eine Lebensdauer von 15–20 Jahren.

    In der Regel ist ein Austausch möglich. Dabei müssen jedoch sowohl die Gebäudehülle als auch das bestehende Heizsystem berücksichtigt werden. Bei sehr alten Gebäuden oder schlechter Isolation empfiehlt es sich, zuerst die Gebäudehülle zu sanieren und anschliessend das Heizsystem zu modernisieren.

    Das Bewilligungsverfahren ist kantonal unterschiedlich geregelt. Für viele Luft/Wasser-Wärmepumpen innerhalb der Bauzone genügt heute ein Meldeverfahren bei der Gemeinde, wobei die wichtigsten Unterlagen inkl. Lärmschutznachweis einzureichen sind. In speziellen Fällen (Kernzonen, Denkmalschutz, Grundwasser-Schutzgebiet oder Erdsonden-Wärmepumpen) braucht es eine Baubewilligung und zusätzlich je nach Fall eine kantonale Bohrbewilligung. Unsere Verkaufsmitarbeiter können Sie dabei gerne unterstützen.

    Wärmepumpen gelten als nahezu CO₂-neutral, insbesondere wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. Gegenüber Öl- oder Gasheizungen kann der CO₂-Ausstoss um bis zu 95 % reduziert werden.

    Finanziell und ökologisch lohnt sich der Umstieg langfristig auf jeden Fall. Die Investition amortisiert sich über die Jahre dank tieferer Betriebskosten und Förderbeiträge. Zudem steigt der Immobilienwert bei einer Sanierung mit effizienter Technik. Da fossile Heizsysteme künftig schrittweise verboten werden, ist der Umstieg auch eine zukunftssichere Entscheidung.

    Ja, Luft/Wasser-Wärmepumpen benötigen einen Lärmschutznachweis, der von einer Fachperson erstellt werden muss. Damit wird sichergestellt, dass die gesetzlichen Schall-Grenzwerte gemäss Lärmschutzverordnung eingehalten werden.

    Hochtemperatur Wärmepumpen IWWHS von Ochsner

    Funktionen von Grosswärmepumpen

    Die Einsatzmöglichkeiten für Grosswärmepumpen von OCHSNER sind breit gestreut. Sie werden in grösseren Gebäuden eingesetzt und erfüllen unterschiedlichste Funktionen:

    • Beheizung
    • Klimatisierung
    • Warmwasserversorgung

    In der Industrie kann Prozesswärme bis 90 °C bereitgestellt werden. In Wärmenetzen heben zwischengeschaltete OCHSNER Grosswärmepumpen das Temperaturniveau und steigern die Effizienz.

     

    Industrielle Wärmepumpen: Einsatzbereiche

    OCHSNER Industriewärmepumpen zeichnen sich durch unterschiedlichste Einsatzgebiete aus:

    • Mehrfamilienhäuser
    • Hotellerie und Gastronomie
    • Spitäler
    • Heime und Bildungsstätten
    • Büro-  und Gewerbebauten
    • Industrie
    • Thermische Netze

    Vielfältige Wärmequellen nutzbar

    Neben den gängigen Wärmequellen Luft, Erdreich oder Grundwasser sind OCHSNER Grosswärmepumpen in der Lage, eine Vielzahl weiterer Wärmequellen zu nutzen. In der Industrie oder in Rechenzentren lässt sich die Prozesswärme oder die Abwärme der Rechner rückgewinnen, die heute oft abgeleitet und vernichtet wird. Nutzbare Wärme wird auch aus den Küchen- oder Wellnessbereichen grosser Hotelbetriebe abgeführt. Beim Einsatz in der kommunalen Infrastruktur spielt die Kanalisation durch Abwärme aus Abwasser als Wärmequelle eine wichtige Rolle.

     

    In der Industrie wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll heizen

    Für viele Unternehmen steht neben der Wirtschaftlichkeit auch der Umwelt- und Klimaschutz weit oben auf der Agenda. OCHSNER Grosswärmepumpen können in beiden Feldern einen wichtigen Beitrag zu spürbaren Verbesserungen leisten:

    • Aufgrund ihrer hohen Leistungsfähigkeit und Effizienz lassen sich mit industriellen Wärmepumpen die Energiekosten senken.
    • Zugleich minimierende Grosswärmepumpen von OCHSNER den CO2-Ausstoss deutlich.

    Maschinensteuerung und periphere MSRL Aufgaben

    Die elektronischen MEGATRONIC-Steuerungen der OCHSNER Grosswärmepumpen entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Sie regeln und überwachen die Wärmepumpe und erfassen alle relevanten Werte in Echtzeit. Über Peripheriesteuerung ist die Ansteuerung von Umwälzpumpen und Ventilen, Puffermanagement oder Verschaltungen für Heizen sowie aktives und passives Kühlen möglich. Übersichtliche Darstellungen und Protokollierungen der Werte liefern dem Betreiber wertvolle Informationen. Einbindungen in die Gebäudeleittechnik sind ebenso vorgesehen wie Fernüberwachung über LAN oder Internet.

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